Laserschwerter statt Fantasie – Das Männerbild in der Werbung

Babyvater

Babyvater

Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater einer Tochter. Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

5 Antworten

  1. Saskia sagt:

    Wieso sollen Väter authentischer und für sie selbst angenehmer repräsentiert werden?

    Ich persönlich könnte bei der Erinnerung an die dämlich grinsende Knoppers-Mutti mit ihrer debilen Schokoladen-Fürsorge um mich hauen.

    Und dann die weichgezeichnete Trulla von Hipp, die selig-dämlich grinsend ihr Baby auf einem Bootssteg stillte.

    Ich könnte da noch viel mehr aufzählen. Bis auf die Dame der Giulietta-Werbung erinnere ich mich nur an Ikonen der angepassten, rührseligen, dämlichen Variante der Werbe-Mütter.

    Daher wähne ich den Grund für die ebenfalls dusseligen Werbe-Väter in der Gleichberechtigung. Wo sonst? 😀

  2. Uli sagt:

    „Mein Sohn, ich bin dein Vater“ ist in der Tat gruselig, da schüttelt es mich. Noch alberner fand ich ja die Ghostbusters Variante:
    https://www.youtube.com/watch?v=HZ4wDFeoD7E

    Denn machen wir uns nichts vor: Unsere Kinder werden Papas alte Filmesammlung in dem Alter wahrscheinlich „total uncool“ finden und lieber Dagi Bee oder Le Floid auf Youtube kucken statt staubige Filme aus den 80ern.

  1. 17. Dezember 2015

    […] rum an und erzählt stolz, dass er der „lockere Part“ des Erziehungs-Vorstands ist. Dieses Vaterbild ist mir bereits bei TV-Werbungen übel aufgestoßen. Das Nuf nennt sie „Idiot Dads“. Mir stellt sich die Frage, wie legitim so eine Darstellung ist […]

  2. 18. Juni 2016

    […] In den USA ist gerade Vatertag. Life of Dad’s-Gründer Patrick Quinn stapelte einfach aus Langeweile Cheerios auf die Nase seines Kindes. Er wollte nur sehen, wie viele er schafft, so Patrick. Aus diesem Bild ergab sich eine Lawine an Einsendungen anderer Väter. Acht? Neun? Zehn? Wie viele Cheerios schaffst du zu stapeln? Die Idee geht viral! Ein Glücksfall für Cheerio. Eine bessere Werbung kann man sich nicht wünschen. Einmal mehr zeigen Blogger und Privatpersonen, wie erfolgreiche Produkt-PR funktionieren kann. Alle Zutaten für einen viralen Erfolg sind gegeben. Hohe Sharequote, Gamification, hohes Adaptierungspotential und eine Bewegung (-> Movement) dahinter. Hier macht sich eine Kohorte bereit zum Angriff! Daher bezweifele ich auch ein wenig, dass Patrick wirklich spontan die Idee hatte. Selbst wenn nicht: Sie ist zu genial und banal, um zu funktionieren und das sollte man sich bezahlen lassen! Während Marken in Deutschland in erster Linie auf die Kommunikation eigener, in den Hinterzimmern von Bürogebäuden definierten Kernbotschaften achten, treffen amerikanische Werbetreibende mutige Entscheidungen, probieren aus und sind damit erfolgreich. Unsere Ansicht von Werbung basiert ja eher auf das Idiot Dad-Prinzip. […]

  3. 27. März 2017

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