Was hat Corona mit mir gemacht? – Aufruf zur Blogparade

Das sind wir wieder. Nach langer Abstinenz hatte ich wieder Lust, etwas zu bloggen. Ich hatte heute einen Workshop mit meiner künftigen Chefin und sie hat ein Kennenlernspiel vorbereitet, das ich ganz nett fand. Als alte Copycat bin ich auf die Idee gekommen, damit eine gute, altmodische Corona-Blogparade anzustoßen. Ich bin gespannt, wer von euch mitmacht…

Corona-Blogparade: Was deprimiert mich? Wie kompensiere ich das? Wie komme ich da raus?

Ich möchte gerne von euch wissen, was euch während der Coronazeit fehlt und warum. Dann interessiert mich, wie ihr dieses Fehlen überhaupt kompensiert, wenn überhaupt. Zu guter Letzt will ich positiv enden und euch fragen, was ihr vielleicht auch Positives aus dieser globalen Pandemie/Krise gezogen habt. Ich mache mal den Anfang, obwohl wir in unserem Podcast bereits vieles besprochen haben.

Jeder, der mitmacht, wird hier unter dem Text verlinkt, auch wenn es Facebook-, Insta-, Xing-, LinkedIn- oder Pornhub-Posts sind. 🙂

Bitte taggt uns oder schickt uns einen Link, damit wir eure Beiträge sehen.


Mir fehlt …, weil …

Meine Eltern. Sie waren immer ein großer Teil unserer Familie und Bezugspunkt meiner Kinder. Es sind wertvolle Monate/Jahre verloren gegangen. Ganz zu schweigen von der Vereinbarkeit. Ich finde es einfach schade, dass meine Eltern mittlerweile so wenig mit unserem Leben zu tun haben. Vor allem für meine Kinder, für die ihre Großeltern Bezugspersonen sind, denen sie vertrauen können. Das gilt insbesondere für meine Große. Das ist echt zum Kotzen!

Mir fehlt Griechenland. Meine Familie und Freunde dort. Es ist mein zweites Leben, was ich dort führe, und es fehlt mir. Was genau mir fehlt, findet ihr hier.

Natürlich fehlen mir aber auch die Freunde, das Feiern und das ausgelassene Beisammensein. Ich vermisse es, auch einfach mal unvernünftig zu sein. Ich finde, dass ab und an unvernünftige Dinge zu tun, der Sinn des Lebens ist. Das Leben muss nicht immer verzweckt sein. Ich will mal wieder etwas machen, ohne dass meine Vernunft sich einschaltet und mich selber mäßigt. Diesen Aspekt habe ich bereits einige Zeit vor Corona verbloggt. Einfach unvernünftig sein und sich dabei spüren – das vermisse ich.

Stattdessen kompensiere ich mit …

Sport. Viel Sport. Ich habe seit Teenager-Zeiten nicht mehr so viel Sport getrieben. Ich fühle mich fit und gesund. Auch etwas, worauf ich in den letzten Jahren kaum geachtet habe. Sport ist für mich auch eine Möglichkeit, um aus dem Haus zu kommen. Dieser banale Grund ist die Triebfeder, fast jeden Tag eine Stunde raus zu gehen und etwas für mich zu machen. Raus gehen laufen oder ab in die Halle und Basketball spielen – ich liebe es!

Außerdem bilde ich mich weiter. Ich vertiefe meine Kenntnisse im Digitalen Marketing und lerne in Online-Tutorials und -Weiterbildungen. Dafür nutze ich Podcasts und auch Sachbücher. Das mache ich meistens nachts, wenn alle schlafen. Also gegen 20 Uhr.

Den einen oder anderen positiven Aspekt gab es trotzdem:

Homeoffice. Das ist sehr gut. Ich habe mehr Familienarbeit, kenne meine Kinder besser. Sie können mich auch nicht mehr sehen. Früher war ich eher so eine Attraktion, jetzt bin ich der langweilige Typ im Wohnzimmer. Das ist schön und weniger spektakulär. Aber Kochen, Kinder abholen, Hausaufgabenhilfe – ich bin da und gehe meinen Kindern so richtig auf die Nerven.


Linkliste Corona Blogparade

LeJeck

LeJeck

Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater von zwei Kindern (2011|2016). Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

5 Antworten

  1. Avatar Victoria sagt:

    Falls es passt; im heutigen Beitrag habe ich genau darüber geschrieben (im persönlichen Teil). Ansonsten schüttel ich noch was anderes aus dem Ärmel 🙂 schau mal und gib Bescheid:
    https://kuchenerbse.de/fibromyalgie-corona/

  2. LeJeck LeJeck sagt:

    Ach, schau mal. Habe ich nicht gesehen. Euer Linkkz ist abgelaufen…

  3. Avatar Mama mal 3 sagt:

    Huhu, ich habe gleich 2 Beiträge zu diesem Thema, einer ist ebenfalls eine Blogparade, Ihr könnt Euch dort gerne auch noch einklinken: https://mamamal3.ch/2020/04/krisen-als-chance/

    Im anderen Beitrag geht es darum, was die Pandemie aus uns macht, aber generell gesehen auf die Gesellschaft…

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