Free your Kids! Oder warum man einfach mal unvernünftig sein muss

Babyvater

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Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater einer Tochter. Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

9 Antworten

  1. Sven sagt:

    ja, sehr schön. Man sollte sich immer ein wenig Kindsein bewahren. Astrid Lindgren sagte einmal „Und dann schreibe ich so, wie ich mir das Buch wünsche, wenn ich selbst ein Kind wäre. Ich schreibe für das Kind in mir.“ Und sie hatte Recht.
    Wie schön Kinderlärm doch ist, zeigt es doch, dass die Kinder aktiv sind, ihrer Phantasie freien Lauf lassen etc. – allen Eltern lege ich das Lied mal ans Herz https://www.youtube.com/watch?v=FJDTtGhsoTk – weniger Perfektionieren könnte nicht schaden.

  2. Rike sagt:

    Schöner Vorsatz! Wie alt ist das holde Kind? Ich freue mich auf die Fortsetzung des Experimentes und hoffe auf Berichterstattung. Erschwerend sind oft die Umweltbedingungen, aber das hast du ja schon erkannt :). Noch was Klugscheißerisches zum Schluß: Ritalin ist eine Marke. Das Medikament heißt Methylphenidat. Sonnige Grüße aus Saggsn

    • Babyvater Babyvater sagt:

      2 1/2. Also noch zu klein für Mandarin. Erst muss Sie noch den Russischkurs erfolgreich abschliessen! Vg, Babyvater

  1. 16. Mai 2014

    […] bin dein Vater… …spricht mir in Free your kids! Oder warum man einfach mal unvernünftig sein muss aus dem […]

  2. 20. Mai 2014

    […] einen sportlichen Wettstreit machen. Über den ständigen Optimierungswahn von Eltern haben wir uns ja bereits ausgelassen. Besonders perfide wird es, wenn sie ihr eigenes Kind in aller Öffentlichkeit als Nichtskönner […]

  3. 8. Juli 2014

    […] mäßigen wir ständig uns selber und unsere Kleinen. Das Thema treibt mich schon länger um. Ich habe auch versucht dieses Trauma in einem Blogpost zu beschreiben, was mir sehr schwer gefallen ist. Letztendlich bemerkt man diese unzähligen Verhaltensregeln, […]

  4. 21. Oktober 2014

    […] Manche Eltern ersparen ihrem Säugling kein Angebot vom Babyschwimmen bis zur musikalischen Früherz…. Sie hetzen von einem Termin zum nächsten und merken gar nicht, wie ihnen die wertvolle gemeinsame Babyzeit ihnen zwischen den Fingern zerrinnt und der so wichtige stressfreie und spielerische Eltern-Kind-Dialog wegen überfüllter Terminkalender ausfällt. Doch zum Nachholen versäumter Gelegenheiten ist es nie zu spät. Auch im Vorschulalter sind Eltern als Spielgefährten gefragt. Leider gibt es aber diese klassischen Entwicklungstabellen, die sagen, was ein Kind in einem bestimmten Alter können sollte. Dies fördert den kontraproduktiven Entwicklungswettbewerb, dem Kinder leider oft ausgesetzt sind. Eltern erleben ihn beispielsweise, wenn sie auf dem Spielplatz angesprochen werden: »Was, Ihr Kind spricht noch nicht in ganzen Sätzen! Oh, wie alt ist es denn? …« Wenn andere Eltern prahlen: »Montags gehen wir zum Ballettunterricht, dienstags zum Englischkurs, mittwochs zum Geigenunterricht, donnerstags zur Logopädie und freitags zum Feldenkrais «, sollten Sie mit Stolz antworten: »Mein Kind hat die ganze Woche gespielt, mal mit anderen Kindern, mal mit uns und ab und zu auch allein. Es hat sehr viel Spaß am Leben!« […]

  5. 6. Februar 2015

    […] die in ihrer Altersvorsorge kompensieren wollen, sind zunehmend auf dem Vormarsch. Lasst die Kinder doch wieder Kinder sein! Wenn sich Zehnjährige in Outfit und Wortwahl nicht mehr von ihren Akademiker-Eltern […]

  6. 3. Februar 2017

    […] „Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird.“ Picassos Zitat ist aktueller denn je. Der Hirnforscher Gerald Hüther unterstreicht in seinem Buch „Jedes Kind ist hoch begabt“ (Partnerlink) diese These. In Schulen würden Kinder nicht lernen kreativ zu sein, sie ver-lernen es. Wir würden unsere Kinder wie junge Erwachsene behandeln. Wir mäßigen sie unverhältnismäßig und stoppen sie in ihrer kreativen Entfaltung. Ich würde behaupten, dass nicht nur Schulen an dieser Misere schuld sind. Nein, auch wir Eltern sind es, weil wir die Verzweckung unseres Lebens 1zu1 auf unsere Kinder übert… […]

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