Papa? Wo kommen wir eigentlich her?

Babyvater

Babyvater

Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater von zwei Kindern (2011|2016). Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

15 Antworten

  1. Sehr schön geschrieben. Andere Kulturen bereichern uns total (sagt eine die „nur“ Deutsch ist (grins) ). Wir kennen uns übrigens von `nem Eltern-Blogger-Treffen in Köln … ist aber schon ne Weile her 😉

  2. Joy sagt:

    Oh kenn Ich !
    Reise Ich nach Perú mein Geburtsland, muss Ich immer gut überlegen: mit peruanischem Pass einreisen und schweizer Pass zurück, um eventuell wegen Kokain angehalten zu werden – halt spielt keine Rolle, da ein Riesenknopf entscheidet ob ich was bei mir hab, solle er rot aufleuchten.

    Weniger schmeichelhaft ist – waaas Du bist Peruanerin, sieht man Dir so gaar nicht an. Tja weisst Du wollt halt immer wie die japanische Version vom schweizer Kult, Heidi sein – blond.

    Auf die Fresse kriegen – so viel zu Mädchen schlägt man nicht – weil wir Zuhause spanisch sprechen. Fazit:

    Heute spreche ich nebst zwei Sprachen, ziemlich gut französisch – meine Wahlsprache. Noch drei dazu. Lache herzlich über jedes waaas und erfreue mich voller Stolz, über einen gelungenen Text zum Thema.

    Bestimmt mal Babytochter’s Stolz !
    Die Viellfalt&Schönheit ihrer Wurzeln.

    • Babyvater Babyvater sagt:

      Ich glaube, dass es hunderte solcher Beispiele gibt. Mittlerweile kann ich auch sehr gut darüber lachen. Danke für den netten Kommentar! Lg, Babyvater

  3. Rike sagt:

    Sehr schöner Text und mutig dazu (Zitat Prof

    • Babyvater Babyvater sagt:

      Danke Dir! Ich wollte immer schon mal den Typen meine Meinung geigen. Der wird es aber leider nie lesen. Dafür ist er zu analog mit seinem Teleprompter… 😉 Lg, Babyvater

  4. Herzmutter sagt:

    So, hab mir auch mal euren Blog angeschaut – hammergeil, mehr davon! Und was das mit der Frage nach der Herkunft angeht, ich fürchte die Deutschen (haha, nächster Schubladenöffner) stehen einfach auf Kategorien. Kann ich schon verstehen daß das echt grausam ist… wenn andere so bekloppt sind.

    Liebe Grüße, Janina

  5. Here sagt:

    Unvergessenes Highlight dieser Kategorie: der Vietnamesischer Kollege mir gegenüber bekommt einen internen Anruf. Er wird erst blass, dann etwas rot. Dann antwortet er: Ich spreche zwar fließend Asiatisch aber mit der koreanischen Übersetzung kann ich Dir nicht helfen. Und legt auf.

  6. sonja sagt:

    Danke Janni! Großartig und gut reflektiert – soweit ich das als Einstaatlerin überhaupt beurteilen kann.
    Liebe Grüße, auch an Frau und Tochter :-), Sonja

  1. 24. Mai 2014

    […] Warum ist das Herkunftsland immer so wichtig? Und warum muss Kultur in territorialen Grenzen definiert werden? Fragen, die nur eine Gesellschaft als Ganzes beantworten kann. Ich befürchte nur, dass es noch eine ganze Weile so bleiben wird. Meine Tochter wird hoffentlich damit klar kommen. […]

  2. 2. Oktober 2014

    […] aus dem einen oder anderen Post hier bereits bekannt ist, bin ich ein Kölner Grieche. Über griechischen Familiensinn muss ich Euch ja nichts erzählen. Er […]

  3. 25. Februar 2015

    […] mache es gerne, weil ich spontan ein paar “Klassiker” parat habe. Ich habe bereits in der frühen Phase dieses Blogs meine Befürchtung breitgetreten, dass es meine Tochter in Zukunft schwer haben würde, ihre Herkunft in einem Satz zu […]

  4. 8. Oktober 2015

    […] Machen wir uns nichts vor. Es ist schwer. Noch schwieriger ist es bei meiner kleinen Familie: Mutter gebürtige Perserin und dann auch noch ich mit meinen griechischen Wurzeln und meiner kölschen Konditionierung. Auch wenn es Kollegen und Freunde bezweifeln: Sowohl meine Frau als auch ich können viel besseres Deutsch sprechen als unsere „Muttersprache“. Das zum Thema, wo ich herkomme… […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.