Wenn Mehrsprachigkeit in die Wiege gelegt wird: Fluch oder Segen? (+Audio-Blog)

Wenn ihr keine Lust habt den Artikel zu lesen, ihr könnt ihn auch hören! Einfach auf Play drücken und Babyvater erzählt euch was.

tl;dr: Wenn dein Kind mehrsprachig aufwachsen soll, dann befolge diese sieben unrealistischen Regeln:

  1. Nicht auf Stimmen hören, die die Entwicklung des Kindes bemängeln (ganz schwierig)
  2. Bleib Standhaft und halt an Beschlossenem fest (was ich nicht schaffe)
  3. Die Großeltern per Dekret dazu verpflichten, das gleiche zu tun (was nicht klappt)
  4. „One Person Language“-Methode (bis zum Abendessen)
  5. Spiele und Lieder in der Sprache besorgen und gemeinsam mit dem Kind zelebrieren
  6. Serien/Comics in der Muttersprache schauen (was Verwirrung stiftet)
  7. Spielgruppen mit gleichsprachigen Kindern organisieren (woher nehmen, wenn nicht stehlen)

SPON warnte 2007 vor Sprachstress und Lernproblemen bei mehrsprachiger Erziehung. Die FAZ titelte mit den Worten „Mehr Sprache wagen“. Ja was denn nun?

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Es ist ja nicht so, als ob ich eine Wahl hätte. Ich selber bin bilingual erzogen worden. Zwar sind meine Eltern beide Griechen, aber sie sind auch seit ihrer Kindheit in Deutschland. Also wurde bei uns immer eine Mischung aus beidem gesprochen. Es heißt immer, dass Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, Gefahr laufen, dass sie keine der Sprachen richtig beherrschen und damit viele Probleme im Schulsystem bekommen. Ja, die hatte ich auch. Ich habe jede Schule durchlaufen, die das deutsche Bildungssystem hergibt. Ob es an der Zweisprachigkeit lag oder an grenzenloser Faulheit sei mal dahingestellt. Was für letzteres spricht: Ca. zwei Drittel aller Kinder weltweit wachsen bilingual auf. Sind die alle lernunfähig? Ich denke nicht.

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Mal ganz unter uns: Ich halte nichts von multilingualen Kitas und Mandarin-Kursen in der Schule. Mit dieser Einstellung wird es meine Tochter wahrscheinlich schwer haben, sich im internationalen Verdrängungswettbewerb durchzusetzen. Mag sein. Der Grund warum ich diese institutionalisierten Global Player-Lernmethoden schlecht finde, liegt nicht an moralischen Bedenken, sondern vielmehr an deren schlechter Erfolgsaussicht. Meiner Meinung nach müssen Kinder zu Hause und in der Freizeit Sprachen aktiv gebrauchen, um sie zu lernen. Was bringt es, in der Kita vollgesülzt zu werden, wenn wir Eltern die Kita-Impulse nicht weiterführen und vertiefen? Oder wie seht ihr das? Es ist doch so – die Chance, dass ein Kind eine andere Sprache lernt, steigt mit der Anzahl der Interaktionspartner.

Machen wir uns nichts vor. Es ist schwer. Noch schwieriger ist es bei meiner kleinen Familie: Mutter gebürtige Perserin und dann auch noch ich mit meinen griechischen Wurzeln und meiner kölschen Konditionierung. Auch wenn es Kollegen und Freunde bezweifeln: Sowohl meine Frau als auch ich können viel besseres Deutsch sprechen als unsere „Muttersprache“. Das zum Thema, wo ich herkomme…

Bei uns zu Hause haben wir griechische Bücher und Kinderlieder. Viele Songs kann meine Tochter singen und verstehen, sprechen will/kann sie aber nicht. Das gilt auch fürs Persische.

Im Griechenland-Urlaub ist unsere Hood voller Kinder ihres Alters. Sie ist immer mittendrin, aber nicht voll integriert, weil sie sich nicht richtig verständigen kann. Und das ist mir extrem wichtig. Denn Sprache, und das wissen wir nicht erst seitdem es die Integrationsdebatte ins Abendprogramm geschafft hat, ist der Schlüssel für Integration. Das Erlernen der Sprache ist aber nicht das Ziel, sondern ein Mittel um ein Ziel zu erreichen.

Konsequenz ist alles nur nicht ich

Bei der Geburt meiner Tochter haben wir festgelegt, wer in der Familie welche Sprache spricht. Unser „One Person Language“-Modell klappte zu Beginn, als meine Tochter noch Laute im einsilbigen Bereich artikulierte. Umso älter sie wurde, desto weniger sprach ich mit ihr Griechisch. Eigentlich müsste es doch anders herum ablaufen? Ich habe zwar nicht das Gefühl wie „tatyjana“ Bockmist gebaut zu haben, aber ich bin einfach nicht konsequent genug.

Zu meiner Verteidigung: Meine Frau und ich hatten das Gefühl, dass unsere Tochter Sprachbarrieren hatte. Die nahen Verwandten sahen unsere Taktik zunehmend kritisch und äußerten ihre Bedenken. „Drei Sprachen seien doch eine Menge“ und sowas in der Art. Meine Eltern, die laut Babyvater-Dekret ausschließlich Griechisch mit ihr sprechen sollten, hielten sich nicht mehr an die Abmachung. Ein wichtiger Punkt war somit hinfällig geworden: Bleib Standhaft und halt an Beschlossenem fest. Klar sind Ausnahmen erlaubt, aber google mal „Ausnahme“.

Substantiv [die] etwas, das von einer Regel abweicht. „mit Ausnahme von“

Richtig!

Wie gesagt, ich bin es selber schuld. Die Bedenken aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, so unbegründet sie auch sind, kreisen unterbewusst auch in meinem Hirn herum. Immer wieder rutsche ich ins Deutsche ab, weil ich mich von meiner Tochter besser verstanden fühle. Außerdem fällt mir etwas anderes auf: Seitdem ich mehr Deutsch mit ihr spreche, haben wir einen besseren Draht zueinander. Das sagt mir zumindest mein Gefühl. Kennt ihr das auch oder übertreibe ich da?

Die Vor- und Nachteile einer mehrsprachigen Erziehung sind mir bewusst. Der größte Vorteil ist mit Gleichsprachigen gegen anwesende Personen abzulästern, ohne dass es jemand merkt. Man, haben meine Schwester und ich das oft gemacht. Der Nachteil wohl, dass man beim Logopäden landet. Aber dagegen sind auch Monosprachler nicht immun. Lässt man die gefühlte Wahrheit außen vor und hält sich an die Fakten, haben mehrsprachige Kinder nicht mehr und nicht weniger Sprachstörungen als einsprachige Kinder.

Eins konnte ich auch feststellen: Kinder sind die besten Sprachlehrer. Meine Tochter braucht mehr Freunde, die die gleiche Minderheitssprache sprechen. In einer Clique mit griechischsprachigen Kindern würde sie die Sprache auf eine spielerische Art und Weise erlernen. Da können kein Kita-Konzept, keine übermotivierten Eltern oder Mandarin-Kurse in Schulen mithalten. Also folge ich gegen meinen inneren Kompass der FAZ und sage „Mehr Sprachen wagen“!

Wem folgt ihr??

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Babyvater

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Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater einer Tochter. Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

15 Antworten

  1. Christina sagt:

    Καλησπέρα Ευχαριστο für den tollen Beitrag. Ich bin selber halbe Giechin und versuche meine Mädels zweisprachig zu erziehen. Leider bin ich nicht immer konsequent…. Aber bis jetzt verstehen Sie das meiste und sprechen griechisch auch wenn sie wissen es versteht sie sonst keiner Leider gibt es wie du bereits schon gesagt hast nicht viele Möglichkeiten eine griechische Kinder Clique zu finden. Alles gute Euch weiterhin

  2. Uta sagt:

    Wir haben eine etwas andere Ausgangssituation: Mit zwei deutsch-sprechenden Eltern wachsen meine Töchter in England auf. Wir halten uns konsequent daran, dass wir mit den Kindern nur deutsch sprechen. ABER: Das wird immer schwieriger, je größer der englische Freundeskreis wird!

    Die Große ist schon „durch“ mit Deutsch würde ich sagen: Sie spricht sehr gut Deutsch, auch wenn ihr Vokabular vielleicht nur mittelmäßig ist und sie manchmal aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt („Wir fahren zu Berlin“). Bei der 2-Jährigen habe ich da größere Sorgen, weil die Große vor ihr mit ihren Freunden Englisch spricht und ich auch Englisch spreche, wenn wir englische Freunde da haben. Aber ich kann mich ja auch nicht ausschließlich mit Deutschen Freunden treffen bis sie ausreichend gut Deutsch spricht ;-). Und außerdem geht sie jetzt zwei Tage in einen englischen Kindergarten. Das erschwert die Situation noch einmal…

    Was hoffentlich bei uns hilft, sind die regelmäßigen Heimatbesuche, wo sie mit ihren Cousins und Cousinen deutsch sprechen „müssen/wollen“.

    Liebe Grüße aus London,
    Uta

  3. Mareike sagt:

    Unser Sohn wird mittlerweile dreisprachig erzogen und wir sind da alle so ‚reingerutscht. Hier habe ich mal über eine Seite davon gebloggt: https://von0211nach021.wordpress.com/2015/03/18/anekdote-1-sprachverwirrung-hoch-drei/

    Generell klappt das aber erstaunlich gut, er weiß ganz genau, welche Sprache er mit wem reden muss. Das hatte ich komplizierter erwartet.

  4. Robert sagt:

    Deutsch-Bulgarisches Kind!
    Meine Tochter ist 7 und spricht sowohl perfekt deutsch als auch bulgarisch. Sie schaltet während eines Satztes um zwischen den Sprachen und ich bewundere Sie dafür. Es ist ein Geschenk das wir, ihre eltern ihr geben können und wir hoffen das wir die Zwei/ drei sprachigkeit erhaten können wenn englisch in der schule dazu kommt. Es ist wichtig das man die Sprache in dem Land in den man lebt beherrscht. Mutter/Vatersprache ebenfalls zu können ist für mich ein wchtiger Bestandteil verschiedener des gemeinsamen zusammenleben. Oma/Opa.. Tante/Onkel … Cousin/Cousens sprechen nicht Deutsch und meine Tochter ist voll integriert ohne sprachliche Probleme. Ich, ich hab meinen lebendingen Übersetzer bei mir und das seit dem Sie reden kann! Ein weiterer Grund als Vater auf seine Tochter stolz zu sein.

  5. Gordana sagt:

    Erstmal danke für Deinen Artikel, denn er zeigt, dass bilinguale Erziehung im Alltag dann doch nicht so einfach ist. Mein Mann und ich sind Kroaten, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Klar, soll unsere Tochter die Sprache lernen. Das ging ganz gut solange sie im Babyalter war und mein Vokabular mit Auto, Pferd, etc. reichte. Jetzt ist sie 3,5 Jahre alt und ich merke, dass ich echt an Grenzen stoße, denn eloquenter bin ich im Deutschen. Und ich schließe mich Dir an, dass ich einfach bessere Gespräche führe, seitdem ich angefangen habe auch Deutsch mit ihr zu sprechen. Was für die Sprachentwicklung wohl komplett falsch sei. Ich war nämlich mal bei einem Vortrag zur mehrsprachigen Erziehung und es wurde gesagt, man solle konsequent bei einer Sprache bleiben. Tja, da versage ich wohl, aber es ist mir egal, denn lieber erkläre ich ihr die Welt als das Thema abzutun nur weil mir die Vokabeln fehlen.
    Inzwischen spricht meine Tochter nur noch Deutsch, aber versteht alles auf Kroatisch. Und durch den Vortrag weiss ich, dass es ok ist. Man soll einfach weiter machen, denn das Kind kann und wird es anwenden, wenn es das dann muss oder will. Und ich finde mehrsprachig aufwachsen ist immer ein Vorteil, denn neben der Sprache transportiert man auch einen Teil der Kultur, und das ist einfach toll!

  6. Als deutsche Mutter in Andalusien mit spanischem Partner und Schwiegerfamilie fiel es mir am Anfang auch ganz schwer, mit meiner Tochter nur Deutsch zu sprechen. Jetzt ist sie 2 Jahre alt und es ist für alle ganz normal, auch wenn es niemand versteht, nicht einmal der Mann. Er lernt jetzt mit seiner Tochter die Sprache. Und auch wenn sie mir auf Spanisch antwortet, versteht sie doch jedes Wort. Ich freue mich, dass sie es mal einfacher haben wird, sei es allgemein im Leben, aber auch bei Bildung und Beruf, einfach weil sie zwei Sprachen spricht. Gerade hier in Andalusien eröffnet das viele Türen. Bei uns meinten auch die Erzieherinnen, dass sie schon mehr sprechen sollte in ihrem Alter, doch eigentlich sind alle relativ relaxed, weil sie wissen, dass sie bilingual aufwächst. Solange sie wenigstens etwas von sich gibt ist alles tutti.

    liebe Grüße

    • Babyvater Babyvater sagt:

      Spanisch und Deutsch ist natürlich eine Bombenkombination! Hört sich doch alles gut an bei euch. Ist denn dein Spanisch gut genug? LG

  7. Frau Rabe sagt:

    Als deutsche Familie in Norwegen sind wir die „schlimmen Migranten, die zu Hause nicht die Landessprache sprechen“. Das Kind geht in einen ganz normalen norwegischen Kindergarten und spricht da norwegisch, zu Hause wie gesagt deutsch. Wir möchten beide gerne, dass das Kind richtig deutsch lernt, aber auch richtig norwegisch. Ja, es ist schwierig, zu ignorieren, dass das Kind im Vergleich mit Gleichaltrigen sprachlich etwas hinterher ist. Es ist ein bisschen mantraartig, dauernd und zu allen zu sagen, dass das bei bilingualen Kindern ganz normal ist und blablabla. Immer dieser Blick der sagt „ja, oder vielleicht ist das Kind auch einfach dumm“. Wir haben jetzt akut die Situation, dass das Kind manche Sachen nur noch auf norwegisch sagen möchte. Wir verstehen ihn ja, wiederholen aber alles was es sagt nochmal auf deutsch. Es liegt nicht daran, dass er nicht weiß, wie es auf deutsch heißt, es geht für ihn nur einfacher und schneller auf norwegisch. Tja und da weiß ich jetzt auch nicht, ob wir da richtig mit umgehen… :/

  8. Micha sagt:

    Hallo!

    Bei uns wird zu Hause Deutsch und Russisch gesprochen. Mit den oben genannten Regeln gehen wir flexibel um. Ist nur ein Elternteil da, wird in der jeweiligen Muttersprache gesprochen, die ja immer auch Herzenssprache ist. Gleichzeitig freut sich aber gerade auch die jüngere Tochter (fast 3), wenn ich als deutscher Vater russische Kosenamen ihr gegenüber verwende.

    Um ein russisches „Sprach-Bad“ zu ermöglichen, ging das jüngere Kind erst später in die Kita und wurde so lang wie möglich von der russisch-sprechenden Oma betreut.

    Da in Russland scheinbar sehr flexibel mit Urheberrechten umgegangen wird, gibt es ein sehr großes Angebot an russischen Serien und Filmen (billig auf DVD oder auf Youtube). Hier ist bei allen Familienmitgliedern „Mascha und der Bär“ sehr beliebt.

    Allerdings haben wir auch erlebt, dass die Sprachentwicklung gerade des älteren Kindern immer wieder von Erzieherinnen kritisiert wurde. Zum Glück reagierten Kinderarzt und Logopädin gelassener. Letztgenannte sah dann schon nach wenigen Terminen keinen wirklich Handlungsbedarf.

  9. Jette sagt:

    Ich kann Deine Skepsis verstehen. Ging mir ähnlich. Trotzdem unsere Große ging in Köln in einen bilingualen Kindergarten/Krippe. Also so in echt: Mit Erziehern (männlich) die tatsächlich des Deutschen kaum mächtig waren. Aber nicht, weil wir so grenzenlos elitär wären, sondern weil wir uns etwas zusehr auf das Kölsche Grundgesetz verlassen haben – und es eben fast nicht gut ging mit dem Betreuungsplatz. Sie war da rund zwei Jahre – genau in der Zeit, in der sie sprechen lernte.
    Mein Eindruck: Sie hat spät angefangen zu sprechen, dann aber beides gut gelernt (in der Kita waren allerdings auch englische Kids und wir hatten Engländer im Freundeskreis). Ich erinner‘ mich, wie ich nach der Kita im Zoo vor dem Terrarium der Vogelspinne stand und sie sagte: „Incy Spider“. Wochenlang sang sie Twinkle, twinkle, little star.
    Als wir aus Köln weg sind hat sie Englisch ohne Probleme verstanden. Inzwischen ist sie fast doppelt so alt – und kriegt außer der kleinen Spinne und den funkelnden Sternen nix zusammen. Ich war anfangs sehr skeptisch, bzgl. bilingualem Kindergarten – aber sie hat so locker und easy eine zweite Sprache (verstehen) gelernt – so schnell und einfach geht das nie wieder.
    Also: Klaue griechische Kinder und macht Eure eigene Spielgruppe auf!

  10. Ich bin zur Hälfte Griechin (Papa Grieche, Mama Deutsche). Bei uns zu Hause wurde aber in erster Linie Deutsch gesprochen – auch von meinem Vater. Gleichzeitig wurde von meiner Schwester und mir erwartet, dass wir Griechisch sprechen und ja, vermutlich hätten wir es irgendwie gekonnt, denn verstehen können wir beide sehr gut. Doch wir wollten nicht (Sprachverweigerung). Einige Jahre lang hatten wir dann nach der Schule noch Griechischunterricht, haben lesen und schreiben gelernt – und eine noch größere Abneigung entwickelt… Wir sprechen beide bis heute nicht. Im Urlaub waren wir immer im Kinderpulk mit unseren Cousins und Cousinen unterwegs und die Verständigung funktionierte mit Händen und Füßen, so wie es nur Kinder können. Lange Rede kurzer Sinn: Wenn zu Hause die Sprache nicht gesprochen wird, ist es denke ich sehr unwahrscheinlich, dass ein Kind die andere Sprache lernt. Meine Kinder wachsen einsprachig auf, was immer mal wieder von Außenstehenden mit „schade“ kommentiert wird. Doch ich denke nicht, dass die Zweisprachigkeit bei uns Sinn macht und ich schleppe meine Kinder auch nicht nach der Schule noch zu weiterem Unterricht. Sie werden’s überleben und auch so gut durch’s Leben kommen. Ich habe später noch sehr gut Englisch gelernt 😉

    • Babyvater Babyvater sagt:

      Danke für deinen Kommentar! Es freut mich, dass du kein Problem damit hast wenig Griechisch zu sprechen. Irgendwie kann man sich ja immer verständigen. Gia sou kai efxaristo Babyvater

  1. 21. Oktober 2015

    […] kurzem habe ich über meine persönlichen Erfahrungen der multilingualen Erziehung meiner Tochter geschrieben. Die zahlreichen Kommentare und Feedbacks haben mich sehr gefreut. So wie es aussieht, bin ich […]

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