Pommes mit Gedöns: das Elend mit den Kinder-Speisekarten

Lempi

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Der Autor Thomas "Lempi" Lemken ist Papa von zwei Töchtern. Das bedeutet: Als einziger von uns lebt er mit gleich drei Frauen unter einem Dach. Neben seiner Funktion als Leithammel, ist er Gründungsmitglied, Stammautor und Lektor unseres Blogs.

12 Antworten

  1. Frank sagt:

    Schaut Euch als positives Beispiel die Franchisekette Purino an, die sich selbst auch ausdrücklich als italienisches familienfreundliches Restaurant bezeichnet.

    Die Karte (http://purino.de/speisekarten/speisekarte/koeln-muehlheim.html) hat einen umfangreichen Kinderteil (Abschnitt Bambini). Kinder unter 6 essen kostenlos, bis 12 kostet es nur 3,50€ pro Portion. Die Portionen sind genau so liebevoll dekoriert wie die Erwachsenengerichte. Von Einheitsbrei bei der Auswahl keine Spur! Allerdings landen unsere Kinder dann meist doch nur bei der Pizza Originale…

    So ein tolles Angebot für derzeit 0 € für zwei Kinder ist uns schon fast unangenehm. Wir regeln das über grosszügiges Trinkgeld und sind damit vermutlich nicht alleine.

    Unbedingt nachahmenswert!

  2. Marco Wolfgarten sagt:

    Wir waren jüngst auf Rügen. In vielen Restaurants wurde für Kinder der „Räuberteller“ angeboten – für 0,00 €. Wir Lempi schon schrieb, landet der größte Teil eines Kindertellers eh beim Erzeuger, weil der Nachwuchs dann doch lieber etwas von Mamas und Papas Teller hätte (kennt man ja auch von sich selbst: Das Essen am Nachbartisch sieht immer besser aus, als das eigene – und auf die Frau [Mann] am Nachbartisch gehe ich mal nicht ein ;-). Also kann man auch direkt eine solche Bestellung abgeben. Schließlich gibt es für die „Großen“ ja auch die Möglichkeit, den einen Nachtisch mit zwei Löffeln zu bestellen.

  3. Heike sagt:

    Wir waren auf Norderney. Da gab es auf der Kinderkarte tatsächlich Flammkuchen. Würde zwar anders belegt und wir konnten sogar da noch variieren. Und die Kinder waren begeistert.

  4. Anonymous sagt:

    Ich bin ein großer Fan Deiner Speisekarte!
    Als kleine Anmerkung hätte ich nur, dass es häufig auch möglich ist, individuell zu bestellen. Sehe ich Gemüse und Bratkartoffeln als Beilagen auf der Karte kann ich oft auch einfach eine kleine Portion davon bestellen. Leider wird das vermutlich schwieriger, wenn das Kind die Speisekarte selbst lesen möchte.
    Lieber Gruß, Elisabeth

  5. Doris sagt:

    Unsere Kleine ist 18 Monate und wir waren schon in so manchen Restaurants essen. In einem bekam sie sogar einen eigenen Gruß aus der Küche (ein Gesicht aus Obstschnitzen). Anstatt Pommes und Co. bestellen wir im Moment meist nur einen Extrateller und sie kriegt etwas von unseren Portionen (die sind ja meistens eh groß genug) oder wir bestellen eines der normalen Gerichte in Kindergröße. Das kostet dann aber oft mehr als der „normale“ Pommes-Kinderteller.
    Deine Speisekarte inkl. Malspaß finde ich ganz große Klasse. Nur Fisch müsste für mich noch in Kochtopf 3.

    • Lempi Lempi sagt:

      Dass der Fisch fehlt, habe ich jetzt schon öfter gehört… Danke für die Anregung. Bauen wir bei Gelegenheit noch ein und aktualisieren das Ding!

  6. Unser Lümmel ist aktuell noch so „jung“ (<2), dass wir bisher kaum mit ihm in Restaurants, in denen er dann auch eine eigene Portion bestellte, anzutreffen waren. Aber gerade in jüngster Zeit häufen sich diese Aktionen und werden sicherlich in Zukunft noch öfter vorkommen. Da wir den Junior garnicht erst daran gewöhnen wollen, dass "Restaurant" automatisch die von Dir geschilderten, armseligen Varianten rund um "Pommes & Co." bedeutet und dies dann für lange Zeit für ihn in Stein gemießelt sein wird, finden wir die im Bericht gezeigten und auch die von Dir entwickelte Speisekarte(n) echt klasse!!!
    Und wenn man mal ehrlich ist: es wäre für die Gastronomen überhaupt kein großer Mehraufwand mit einer solch kleinen aber feinen Innovation aus der Masse an Einrichtungen "wo Kinder halt dabei sind" herauszustechen!
    Hoffentlich lesen hier einige Gastronomen mit, wir besuchen Euch dann gerne samt Nachwuchs!
    Guten Hunger wünscht Matthias von maximalplanet.com

  1. 2. August 2017

    […] hat die Kinder-Speisekarten in Restaurants satt. Mit seinem Beitrag „Pommes mit Gedöns“ hat er seinem Ärger Luft gemacht und eine alternative Speisekarte entwickelt. Was ihn an den […]

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