Karneval in Bildern 2017 − Mit Musik-Playlist

2016 habe ich mein Karneval bereits bebildert, 2017 werde ich es erneut wagen. Auch auf die Gefahr hin, dass mich Nord- und Ostdeutsche nicht verstehen – Karneval ist mit das größte Fest. Wer mit dem Gute-Laune-Tsunami nichts anfangen kann, hat entweder falsch gefeiert oder zu wenig getrunken. Pech gehabt. Denn ihr wisst nicht, was ihr verpasst. Das sind meine Eindrücke aus dieser Session samt Playlist mit meinen liebsten Liedern (gaanz unten).

Mein „Kostüm“

Ich habe es Conchita Chaplin getauft. Ich weiß, es ist langweilig, aber mir ist nichts eingefallen und die Karnevalsläden haben nur das Übliche: Graue, grüne, braune und schwarze Piratenkostüme.

Weiberfastnacht, nicht Altweiber

Eigentlich wollte meine Frau raus und ich musste auf meinen fünfmonatigen Sohn aufpassen, aber ihre Freunde sind nach und nach abgesprungen. Sooooo schade! 🙂

Für Fastelovend kommt seit Jahren nur ein Laden für uns in Frage: Die Wagenhalle in der Südstadt. Einziges Manko: 20 EUR Eintritt ohne was umsonst. Das ist zwar dreist, aber es lohnt sich. Top Laden, geile Musik und entspanntes Publikum! Nette Leute, kein Stress − so muss es sein! Außerdem habe ich letztes Jahr an Weiberfastnacht Lisa von Stadt Land Mama dort kennengelernt. Auch eine Nette!

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Die Durststrecke − Die Frau ist unterwegs

Freitag – Sonntag war bei mir tote Hose. Das lag nicht an meinen Kater − der hielt sich in Grenzen. Es lag daran, dass meine Frau auch raus wollte. Also blieb ich zu Hause. Widerwillig, aber ich blieb wo ich war und passte auf die Kids auf. Das bedeutet tagsüber auf diversen Veedelszügen unterwegs zu sein, um abends alleine vor der Glotze zu hängen. Na ja, man muss auch jönne könne!

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Rosenmontag − Unsere Agenturparty auf der Mittelstrasse

Ja, ein echtes Highlight. Massenhysterie beim Anblick des Zuges aus unserer Aussichtsplattform, wildes Gestöhne in den Gängen − so war das mal. Heute sieht es etwas anders aus. 50 Erwachsene und über 20 Kinder haben aus unserer „Orgie“ einen Robinson Karnevalsclub gemacht. Es war trotzdem schön, weil dieses Jahr auch viele Blogger da waren. Da wären Minimenschlein, Perlenmama, Stadt Land Mama, Halbe Sachen und Frau Hasenherz − schön dass ihr da wart. Ich hoffe, dass Ihr Spaß hattet?!

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Veilchendienstag − Die Maschine läuft!

Ich gebe es zu. Als alles am Montag vorbei war, bin ich mit einem Freund rüber ins Belgische gegangen, um bei leichter Kammermusik bis 1 Uhr nachts Scribble zu spielen. Dementsprechend ging es mir, als mich meine Tochter pünktlich vor Glockenschlag weckte. „Der Zoooch kütt!“ Oh ja, das stimmte. Unsere Kita hat das organisiert. In wunderschönen Unterwasser-Kostümen, machten wir uns auf den Weg, um mit auf den Zug zu gehen. Ich gönnte mir ein Konterbier, und kam wieder auf Pegel. Mein Nachbar und Kita-Vater-Freund zog mit − wenn auch widerwillig. Es war ein guter Tag − trotz der unglaublichen Müdigkeit. Meine Tochter und ich hatten großen Spaß! Das lag aber auch an der guten Clique, die wir in unserer Nachbarschaft haben. Alles super Leute!

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Die Augenränder sind kaum zu sehen

Die Playlist

Wuff-Ta-Ta war mal! Die neue Generation Kölsche Lieder kennen die Grammatik der Pop-Kultur a la Coldplay. Auf sentimentale Lyrik folgen abwechselnd „Ohhh-Oh-Ho-Ho-Hooo“ oder „Laaa-La-Laaa-La“-Passagen, die mich an eine grenzdebile Otternase kurz vor den Wechseljahren erinnert. Jedes Lied drückt ein Gefühl aus, das mich über die ganzen Tage latent begleitet hat − Freude! Bis zum nächsten Jahr! *Schnief*

Babyvater

Babyvater

Der Autor Janni "Babyvater" Orfanidis gehört zu unserem Stammpersonal und ist einer der Gründer von "Ich Bin Dein Vater". Der gebürtige Kölner ist Ehemann, Kommunikationsberater und Vater von zwei Kindern (2011|2016). Aber ansonsten geht es ihm eigentlich ganz gut.

1 Antwort

  1. Jonas B. sagt:

    Die Kostüme sind echt genial! Besonders das Letzte finde ich super – Top

    Grüße

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