Bobo Siebenschläfer go home!

Lempi

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Der Autor Thomas "Lempi" Lemken ist Papa von zwei Töchtern. Das bedeutet: Als einziger von uns lebt er mit gleich drei Frauen unter einem Dach. Neben seiner Funktion als Leithammel, ist er Gründungsmitglied, Stammautor und Lektor unseres Blogs.

35 Antworten

  1. RocketLaNerd sagt:

    Ich kenne Bobo von der Elefanten-App als neun Minuten Filmchen. Die sind voll OK. Die Bücher müssen ja schrecklich sein. Im Film weint Bobo nie, sondern ist wegen jedem Scheiß am lachen und seine Mama hat eine tolle Stimme, die man auch gut in Schmuddel-Filmchen einsetzen könnte 😀

  2. Münstermama sagt:

    Wir hatten zum Glück nur ein Pixibuch vom nervtötenden Bobo. Bei der Heulsuse haben alle Bauarbeiter und Handwerker polnische Namen…das wurde in einer Nacht und Nebel Aktion vernichtet *hier diabolisches Lachen einfügen*

  3. Ute sagt:

    Hi Lempi,
    und aus Frauen-Sicht möchte ich hinzufügen. dass Bobos Papa immer arbeiten geht, während Mama mit Bobo zuhause bleibt. Und wenn Bobo sich aus Versehen im Bad einschließt, ruft Mama Siebenschläfer schnell Papa an. Für den absoluten Nervenzusammenbruch – oder falls du deinen Babysitter nicht ausstehen kannst o.ä. – empfehle auch ich die Hörbücher. Bobo kann nämlich nicht sprechen, sondern nur piepsen. Meine Kinder fandens toll. Mit 4 sollte es vorbei sein – und dann – genau, pass auf, dass Euch keine Connie ins Haus kommt!

  4. Sehr schöner Artikel! 😉 Habe viel gelacht und mich in der Verzweiflung teils wiedererkannt. Trotzdem haben wir auch das zweite Kind mit Bobo infiziert und bereuen es nicht.
    Die Zoo-Geschichte war bei uns auch immer der Einstiegsrenner und zum Vorlesen nach dem gefühlt 1000. Mal die Hölle. Aber mittlerweile gibt es ja sieben Bände und gerade die letzten drei kommen moderner und zeitgemäß daher. Nicht nur Layout und Mama und Papa wurden angepasst, sondern auch der kleine Bobo hat jetzt eigentlich immer gute Laune und keine Heulsusenanfälle mehr…

  5. Bine sagt:

    Der Artikel ist super, ich habe sehr gelacht und bin schon gespannt auf die literarischen Ausfälle meines Kleinen (1,5).

    Ich möchte nur zwei Dinge anmerken: Wunschträume und den Realitätsindex von Geschehnissen in der Romantik- und Aktion-Sparte 😉

  6. kotobabi sagt:

    Es stimmt, die Bobo Bücher sind die Hölle. Aber wir haben Bobo in anderer Form sehr lieben gelernt: Es gibt vom WDR gezeichnete Bobo Filme, die sind wesentlich besser. Wir sind zwar keine Kinder-vor-dem Fernseher-Parker, aber manchmal sind die 9min Bobo am Laptop schauen die Rettung. Suchbegriff WDR unterwegs bobo siebenschläfer

  7. Tommy sagt:

    Wir hatten das Buch auch mal. Und ich habe es auch genau aus den gleichen Gründen gehasst.
    Echt bescheuert vorzulesen …

  8. Stephan sagt:

    Alles besser als Bibi Bloxberg… Hex hex!

  9. Juliane sagt:

    Habe noch nie bei einer Rezension Tränen lachen müssen. Danke dafür!
    Dann weiß ich ja, was mir blüht, wenn mein Baby demnächst von wohlmeinenden Großeltern „Bobo“ geschenkt bekommt.

  10. Karin sagt:

    Warte nur bis Connie kommt. Wie wollten seinerzeit ganz schnell eine Anti-Connie entwickeln, die nicht immer die beste ist, alles sofort bekommt, egal welchen neuen Sport sue ausprobieren will, und immer gewinnt. Und geschimpft wird eigentlich auch nicht, selbst wenn sie Blödsinn macht und dadurch ins Krankenhaus kommt.
    Und das dann noch als Hörspiel .
    Aber ja, auch das geht vorüber.
    Viele Grüße aus der Pubertät,
    Karin

    • Jan sagt:

      Stopp! Super-Conni hat lichte Momente. Beim Fahrradfahrenlernen fliegt sie auf die Fresse und ist später schadenfroh, als es der Freundin auch passiert. Conni – vielleicht doch ein menschliches Wesen? Schlimm ist der BDM-Wesenszug von Conni, bei jeder Gelegenheit ein Abzeichen (Wanderabzeichen, Seeepferdchen usw.) oder eine Auszeichnung einheimsen zu wollen oder einen Wettbewerb zu gewinnen…

    • Andrea sagt:

      Hehe. Wir haben elternintern immer neue Conni-Titel erdacht, die es eigentlich auch geben müsste: „Conni kotzt“, „Conni muss zur Beerdigung“ und „Conni hat Krebs“… nicht korrekt, aber irgendein Ventil braucht man ja, sonst platzt man irgendwann!
      Und zu Bobo: Es gibt auch Pixi-Bücher davon. Da nervt nicht nur Bobo und der Schreibstil, das ist auch noch unerträglich doof gezeichnet!

  11. Tante Emma sagt:

    Danke für die Warnung. Dankedankedanke.

  12. Andrea sagt:

    Bobos Papa darf immerhin immer spielen. Oder mit einschlafen. Oder sich tolle Sachen ausdenken. Mama Siebenschläfer wischt auf was Bobo umschmeißt :/ Aber ganz klar schlimmer als Bobo Bücher sind Bobo Hörbücher. Da macht Bobo dann nämlich auch noch debile Geräusche…

  13. ben sagt:

    Danke für diese Warnung 🙂
    Habe tränen in den Augen 😉

  14. Keks sagt:

    Habe gerade herzlich gelacht. Vielen Dank dafür.

  15. Ooohhhh ja. Da stimme ich so 100%ig zu. Habe mich da in der Tat vor ein paar Jahren ebenfalls darüber ausgelassen: https://weristderchef.wordpress.com/2009/02/10/padagogisch-wertvoll/

    Mir kam Bobo durch meine Tochter unter und in der kurzen Phase, als sie dafür zu groß war und unser Sohn die Bücher noch nicht entdeckt hatte, haben wir sie klammheimlich entsorgt.

    • Lempi Lempi sagt:

      Haha, Bomben-Artikel! Mit den „Schlechtes-Vorbild-Geschichten“ hast du natürlich auch noch vollkommen Recht!

  16. Biene sagt:

    Wie furchtbar!

    Mein Kind kennt Bobo nicht und ich hoffe das bleibt auch so.

    Liebe Grüße, Biene

  17. Marei sagt:

    Schlimmer finde ich noch Caillou. Der jammert wirklich ununterbrochen. Diese Kind und ich… wir würden nicht eine Stunde zusammen aushalten.
    Aber seine Eltern haben natürlich stets vollstes Verständnis und machen alles möglich (grummel… So erzieht man Tyrannen, dankeschön). Ach, Caillou, du bist traurig, weil der Papa zur Arbeit muss und nicht mit dir spielen kann? Na klar, dann nimmt Papa sich natürlich den Tag frei. Ist doch selbstverständlich. Und auch überhaupt kein Problem. Stichwort: Unrealistische Erwartungshaltung. Ehrlich, Caillou kommt mir nicht ins Haus.

  18. Dani sagt:

    Ich kannte Bobo nicht, bis meine Tochter 7 Jahre alt wurde und damit ist das Frollein schon raus aus der Hauptsatzhölle. Ich sehe, ich habe nichts verpasst. Juhu. 😉

  19. SuperPapa1 sagt:

    Wir haben auch alle Bücher im Schrank und kannten jede einzelne Geschichte fast auswendig! Zum Glück gibt es diese Phasen, die auch wieder vorbeigehen… Jetzt ruht Bobo im Bücherschrank ganz hinten! Abgelöst wurde Bobo von Leo Lausemaus, auch nicht viel besser. Und jetzt gibt es nur noch Conni 😉

  20. Legendaddy sagt:

    Ich habe ja auch schon einige Kinderbücher rezensiert, aber Bobo ist mir noch nicht untergekommen – das ist scheinbar ganz gut so.

    Es gibt auch bei uns einige Bücher die mir auf die Nerven gehen und von Legenboy geliebt werden – diese sind aber glücklicherweise noch zu verkraften. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Bücher die mich faszinieren, z.B. aufgrund ihres Illustrationsstils, die meinem Kleinen aber nicht gefallen.

    Kinder-, insbesondere Bilderbücher, die Eltern und Kindern gleichermaßen gefallen sind tatsächlich nicht ganz einfach zu finden. Insbesondere kleinere Verlage bieten da richtige Perlen. Bei uns ist „Das kunterbunte Monsterbuch“ aktuell der Renner (http://www.legendaddy.de/2015/03/kinderbuecher/das-kunterbunte-monsterbuch-rezension/).

    Ganz ohne Text hat man sein Schicksal da zum Teil auch ein wenig selbst in der Hand 😉

  21. Nadja sagt:

    Ich war so froh, als wir Bobo hinter uns gelassen hatten. Und wusste nicht, dass es mit Leo Lausemaus nur noch viel schlimmer kommt. Leo will immer irgendwas nicht (essen, anziehen, die Wahrheit sagen…) und wenn seine Mama böse ist, „zittern ihre Schnurrhaare“. Die Hörspiele sind schrecklich, allein das Lied! Nein, es wird nicht besser…

    • Da kann ich voll und ganz zustimmen: Leo Lausemaus ist der Antichrist aus der Kinderbücher-Hölle!

      • Cage_and_Fish sagt:

        Leo Lausemaus hatte aber einen unschätzbaren Vorteil: Die hat der Vierjährige damals als Hörbücher ganz alleine gehört, weil die nun mal ganz und gar garantiert _nicht_ gruselig waren. Während bei Hui Buh, den drei ??? Kids etc., nun ja, und erst bei Disney das eben ganz anders war. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass bei 90% der Disney-Geschichten gefühlt am Anfang jemand stirbt? – gruselig…

  22. tom174 sagt:

    Die Hörspielkassetten von Bobo treiben das noch auf die Spitze!
    Gott, bin ich froh das meine beiden Mädels dem Bobo Alter entwachsen und nun bei 5 Freunde angekommen sind 😀

    • Mel sagt:

      @tom174: 5 Freunde sind prima, aber kurz vorher begann die Hölle der Mädchenliteratur: Hanni und Nanni, die Möwenweg-Serie, Sternenschweif etc. Aber vor allem gilt in meinen Augen: NICHTS ist schlimmer als Prinzessin Lillifee 😀

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