Heimaturlaub: Dreimühlen Wasserfall im Ahbachtal

Die Ausflugssaison ist eröffnet und damit auch unsere Naherholungsrubrik „Heimaturlaub“: Heute nehmen wir euch mit in die Eifel zum Dreimühlen Wasserfall!

Viele Wege führen zum Wasserfall. Wir haben uns für den kleinen Erlebnispfad entschieden, dort muss man etwas kraxeln und es gibt mehrere Möglichkeiten, Steine und Äste in den Ahbach zu befördern. Eine riesige Ameisenarmee lebt übrigens in der Nähe dieses Hinweisschilds.

 

Anreisen, Parken, Eintritt

Der Ausflug braucht keine Fahrlogistik. Man kann den Dreimühlen Wasserfall von mehreren Orten aus zu Fuß erreichen. Wenn man von Üxheim aus läuft, muss man an einem Zementwerk vorbei. Naja. Besser ist es, nach Nohn zu fahren. Am Ortsausgang ist der Weg zum Wasserfall ausgeschildert. Parken kann man dort kostenfrei, allerdings ist das System nicht für Massenandrang ausgelegt. Geschätzte 30 Autos und die Kapazität ist erschöpft.  Eintritt wird für das Kleinod nicht erhoben.

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Das wird geboten

Ein kleiner Wasserfall, der durch die Zusammenlegung dreier Bäche beim Eisenbahnbau entstand. Das konzentrierte Wasser fällt über einen Kalkfelsen und ließ im Laufe der Jahre einen feisten Mossteppich entstehen. Die Strecke ist längst stillgelegt, der Dreimühlen Wasserfall existiert noch.
Da wir nicht in Norwegen sind, ist er wenig imposant aber für Kinder echt nett. Kleiner Holzpfad zum Passieren und viele Möglichkeiten, nass zu werden. Der Ahbach, in das das der Wasserfall geleitet wird, eignet sich auch zum Baden und nass werden. Bei Sonne ist das ein unspektakuläres Kleinod.
Eine Route zum Wasserfall führt über einen Uferweg. Man klettert über Steine und Wurzeln und es geht hoch und runter. Weit ist es nicht. Vom Parkplatz aus vielleicht einen Kilometer.
Mit kleineren Kindern ist das ein schönes kleines Freizeitabenteuer.
Die Nohnbacher Mühle ist echt nett und man kann im Hof sitzen und draußen sogar die Pferde anbinden. Das ist praktisch.

Wasser + Kalkstein = Moos. Unter dem Wasserfall scheint es zu regnen. Perfekte Location für Fotoshootings. Das Licht in der Eifel ist ja berüchtigt. Darum finden dort wohl auch so viele Shootings statt. An jenem Sonntagnachmittag habe ich alleine fünf Shootings vor dem Wasserfall beobachtet.

Fazit

Da fahren wir noch mal hin und laufen den längeren Rückweg durch die Ahbach-Aue, der ist ca. 2 Kilometer lang. Von Köln aus über die A1 bis zu ihrem Eifelende und dann noch 15 km Landstraße. Die Anfahrt dauert ne knappe Stunde, also nebenan. Weitere Infos und Hard Facts gibt es unter eifel.de.

Und so sieht er von Weitem aus. Die kleine Fontäne wandert übrigens, je nach Wassermenge und Laune des Mooses.

PapaDoc

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Der Autor Thomas "PapaDoc" Guntermann ist gleichzeitig der Namensgeber unserer Kommunikationsagentur, in der wir eigentlich alle zusammenarbeiten. Er gehört zum Gründungsteam dieses Blogs, ist Stammautor und lebt mit seiner Frau und Sohn im beschaulichen Kölner Vorort Hürth (Buuuh).

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